Frankenfood: Ist das Essen oder kann das weg?

Hast du schonmal von Frankenfood gehört? Und nein, ich meine nicht das was die Franken essen. 

Sondern Frankenfood, abgeleitet von der Geschichte Frankenstein.

Frankenfoods sind Lebensmittel-ähnliche Produkte. Sie sehen aus, riechen und schmecken wie echte Lebensmittel. Wurden jedoch im Labor aus Chemikalien, Zucker, Konservierungsstoffen, Transfetten, Natrium und weiteren künstlichen Zutaten konstruiert. 

Also, Lebensmittel die aus aus Versatzteilen zusammengestückelt sind, wie Frankensteins Monster.

Im Prinzip sind die meisten Fertigprodukte in den Regalen der Supermärkte heute Frankenfoods.

Franken(stein) + Food = Frankenfood

Frankenfood ist eine neue amerikanische Terminologie für genmodifizierte Lebensmittel, egal ob sie aus gentechnisch veränderten Pflanzen oder Tieren stammen.

Der Begriff wurde zuerst am 16. Juni 1992 von Prof. Paul Lewis am Boston College in den USA geprägt und ist seitdem ein essentieller Begriff in der Anti-GMO Bewegung.

Auch in Deutschland ist der Begriff „Frankenfood“ von Kritikern der grünen Gentechnik – also genetisch veränderter Pflanzen – bereits lange bekannt.

Frankenfood in 2021

Heutzutage bezieht sich Frankenfood jedoch nicht nur auf die Anti-GMO Bewegung.

Vielmehr ist dies ein Begriff geworden, für die Fertigprodukte und hochverarbeiteten Lebensmittel, die aus den tiefsten Ecken der Labore der Lebensmittelindustrie stammen.

Frankenfoods entstehen aus verschiedenen Zusammensetzungen von GMO-Zutaten, Zusatzstoffen, Farbstoffen, Konservierungsstoffe, Süßstoffe, Extrakte, Rückstände, unnatürlicher Fette, raffinierter Kohlenhydrate und andere Labor-erzeugten Zutaten.

Während Frankenfoods lange Zutatenlisten haben, sind diese de facto arm an Nährstoffe- und Ballaststoffe. Also haben alles drinnen, außer das was zählt.

Ganz wie ein Frankenstein zusammengeflickt, nur halt in einer Chipspackung im Regal bei Rewe oder Edeka.

Vorreiter für den heutige Bezeichnung von Frankenfoods ist der weltberühmte Arzt Dr. Mark Hyman, welche die Lebensmittelindustrie in den USA und weltweit stark kritisiert.

Als Arzt mit Privatpraxen und Leiter der Abteilung für Functional Medicine an einer Klinik in Cleveland, sieht Mark Hyman tausende Fälle von ernährungsbedingten Krankheiten. Welche zum großen Teil auf Frankenfoods zurückzuführen sind.

Sein Bericht aus erster Hand kannst du hier lesen.  

Denn diese stark verarbeiteten Lebensmittel erobern immer mehr unsere Küchen als einfache und schnelle Möglichkeit, um unsere Familie zu ernähren. Jedoch liefern sie viele Kalorien und wenig eigentliche Nahrung.

Frankenstein Labore der Food Industrie

Die Lebensmittelindustrie und dessen Giganten haben etliche Labore und eine Heer von Lebensmitteltechnologen (Food Scientist). 

Wie Dr. Hyman in seinem Artikel berichtet. Ist einer seiner Patienten ein Food Scientist, bei einem großen Lebensmittelkonzern.

Seine Tagtägliche Aufgabe?

Im Labor neue Lebensmittel zu erfinden und zu kreieren. Indem er Lebensmittel und Chemikalien mischt, um bestimmte Geschmacksrichtungen und Aromen zu erzeugen, die echte Lebensmittel imitieren oder die den Appetit anregen und unser Bedürfnis nach verschiedenen Geschmäckern befriedigen.

Also die Entwicklung von Frakenfoods, welche die meisten Fertigprodukte mit mehr als 10 Zutaten darstellen.

Vor allem bestehen die Rezepturen auf die "imitation von echten Lebensmitteln", um den Appetit künstlich anzuregen. Sodass man durchs essen noch mehr essen möchte.

Ganz schön Scary, wenn du mich fragst. Und auch eine klare Indikation, warum ernährungsbedingte Krankheiten in allen Altersgruppen weiter ansteigen.

Wie genau erkenne ich Frankenfoods?

Die wichtigste Frage! Und hier sind die schnellen Antworten:

  • Lange Zutatenliste
  • Konservierungsstoffe
  • Süßstoffe und Extrakte
  • Aromen, u.a. "natürliche Aromen" 
  • Zutaten, die du nicht aussprechen kannst
  • GMO Produkte 
  • Transfette 

Auch der Smoothie im Supermarkt zählt als Franken-Smoothie, denn mit mehr als 40-50% Prozent verarbeiteten Saftanteil, ist das kein frischer Smoothie.

Die Lebensmittelindustrie vermarktet Saft als “Smoothie”, nur teurer und mit einem geringen Anteil an etwas Fruchtpüree. Jedoch gibt es auch dafür jetzt eine gesunde, schnelle und leichte Alternative mit den Smoothie Blends von esembli, aus 100% vollwertigem Obst & Gemüse.

Mit der Gefriertrocknung setzten wir nur auf einen natürlichen Prozess ein, um Obst & Gemüse in ein Smoothie Blend zu verwandeln. Mehr zum gefriertrocknen hier. 

    Wie entkomme ich dem Frankenfood?

    Gute Frage! Das ist zum Glück heutzutage ganz einfach.

    Es gibt zwei wichtige Tipps. Einerseits mehr unverarbeitete Lebensmittel essen und anderseits bewusster Einkaufen, vor allem von den vielen unabhängigen Unternehmen.

    Mehr unverarbeitete Lebensmittel

    Einerseits ist es einfach mehr unverarbeitete Lebensmittel wie frisches Obst, Gemüse, Körner, Nüsse zu essen. Also alles was keine lange Zutatenliste oder Nährwertangaben im hat.

    Hier gilt die bekannte Weisheit von Michael Pollan, ein berühmter Lebensmittel Journalist, "esse nichts, was deine Großmutter nicht als Essen erkannt hätte." 

    Das heißt im Supermarkt überwiegend einen Besuch in die Obst & Gemüse und frische Abteilung. Und die paar Regale mit vollwertigen und natürlichen Produkten. Also die Konserven für Sachen wie Apfelmark (ohne Zucker), Trockenware wie Nüsse, Vollkorn und co.
    Nicht nur ist das Gesund, aber das spart jetzt auch schon erheblich viel Zeit, wenn man gezielt nur ein paar Regale und die frischen Waren ansteuert. 

    Aber! Ganz wichtig, die Weisheit von Michael Pollan gilt nur für so viel. Denn meine Omi hätte auf jeden Fall keine Ahnung von Smoothie Blends oder Hafermilch gehabt. Und das sind mit nur ein paar natürlichen Zutaten nun wirklich kein Frankenfood.

    Deshalb ist der zweite Punkt ganz wichtig. 

    Bewusster Einkaufen von unabhängige Unternemen 

    Wir brauchen Snack und Convenience Produkte, weil die schnell und einfach sind. Aber es müssen nicht Frankenfoods sein.

    Heutzutage muss es nicht mehr die ungesunde Tiefkühlpizza, Aufschnitt, Snickers oder Chipstüte sein. Es gibt für fast jede einzelne Frankenfoods eine natürliche und gesunde Alternative. Von Bio-Popcorn aus nur 3 Zutaten - wie Mais, Kokosnusöl und Salz - bis hinzu gesundem Hummus Aufstrich aus Kichererbsen.

    Auch die pflanzliche Milchalternative oder den gesunden Smoothie müssen wir jetzt zum Glück nicht selber machen. 

    Diese Alternativen kommen von den vielen unabhängige Unternehmen und Startups in der Lebensmittelindustrie, wie esembli, welche den Frankenfoods den Kampf angesagt haben.

    Unabhängige Unternehmen und Startups beweisen immer wieder, dass es doch auch ohne Frankenstein geht. Aus natürlichen Zutaten mit sorgfältiger Rezeptur, können wir immer noch Fertigprodukte und Convenience-Foods einkaufen.

    Unabhängigen Unternehmen und Startups optimieren nicht die Verwertung von Restbeständen aus dem Lebensmittellabor oder ihre Gewinnmarge an erster Stelle.

    Stattdessen optimieren Unternehmen wie esembli den natürlichen Gesundheitsfaktor an erster Stelle. Deswegen gibt es so viele gute Alternativen zu Frankenfoods gibt, die du jetzt ganz leicht finden kannst. 

    Es geht auch anders, das zeigt esembli Tagtäglich. Hier kannst Du mehr über unsere Mission lesen.

    Mir bleibt eigentlich nur noch die Frage: 

    Liebe Lebensmittelindustrie, ist das wirklich Essen oder kann das Weg?